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Thermografie – Wärmelecks auf der Spur

Thermografische Messungen werden zu Bestandsuntersuchungen, Ausführungskontrolle und Schadensanalyse eingesetzt. Grundsätzlich kann die Thermografie in allen Bereichen ihren Einsatz finden, bei denen die Temperaturen oder Temperaturunterschiede an den Oberflächen ein Beurteilungskriterium darstellen. Mit Hilfe der Thermografie ist man in der Lage Wärmeverluste infolge von Wärmebrückeneffekten zu erkennen, zu beurteilen und damit gezielt Sanierungsmaßnahmen festzulegen sowie durchgeführte Sanierungsmaßnahmen zu beurteilen. In den letzten Jahren werden verstärkt thermografische Messungen bei der Fertigstellung von neuen Gebäuden zur Qualitätskontrolle vorgenommen.

Gerätetechnik

Die heute üblichen Infrarotkameras arbeiten in zwei unterschiedlichen Wellenlängenbereichen, welche durch den Detektortyp und die Kameraoptik festgelegt werden. Zum Einsatz kommt bei Thermografiemessungen die langwellige Infrarotkamera VARIOSCAN 3021ST von der Firma JENOPTIK Jena Laser Optik Systeme. Die thermische Auflösung beträgt 0.03K und die optische Auflösung 1.5 mrad. Somit ist die Kamera bestens für Bauthermografie geeignet.
 

undichter Anschluss Dachgaube

defekte horizontale Sperrschicht im Mauerwerk

Wärmebrücke am Einstand der Terrassentür
 

Witterungsbedingungen

Das größte Einsatzgebiet der Bauthermografie stellt die Untersuchung der Gebäudehülle auf den winterlichen Wärmeschutz dar. In der Regel erfolgt eine Thermografie der Gebäudehülle deshalb zu einem Zeitpunkt, wenn ein ausreichender Wärmestrom von innen nach außen fließt, also in der kalten Jahreszeit. Die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen sollte dabei mindestens 10°C betragen um detektierbare Temperaturunterschiede zu erhalten. Die Thermografiemessung kann dabei grundsätzlich von außen und von innen erfolgen.

Messung in der kalten Jahreszeit
 
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